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-Pfähle, Pfahlbauten, Siedlung,                                          4 Fotos (. octets)
                                                                                            5 Fotos (. octets)    
-"ténevières" (typische Unterwassersteinhaufen )              3 Fotos, 1 Plan (. octets)

Unterwasser-Archäologie.

Unser Beitrag an die Archäologie im Genfersee.

Vor mehreren Jahren orteten F. Vogt und ich, als Taucher, etwa ein Dutzend prähistorischer Siedlungsüberreste (Pfahlbauten) im Genfersee.
Wir markierten die Umrisse der Siedlungen mit Schwimmkörpern an der Wasseroberfläche. Dann wurden diese Schwimmer vom Ufer aus vermessen und so die Umrisse auf Katasterpläne eingezeichnet: getauchte und vermessene Pfahlbauten
Diese Pläne, ergänzt mit einigen Photos (3 von ihnen sind oben unter Punkt 1photos sous l'eau zu sehen ) und eingesammelten Gegenständen zur Altersbestimmung, wurden an die Waadtländer Denkmalspflege weiter geleitet.
Z. B. als ungewöhnlich : PRE I 002 (wurde dann als “mittelalterlich“ eingestuft)palafitte, station lacustre, poignard médiéval
et MO I 04
palafitte, station lacustre, corne




Wir haben vorgefunden, auf der Station PRE I (Nummeriert pro Gemeinde, von Osten nach Westen, in Préverenges, I und II), zwei mal zwei kleinere Pfahl-Reihen, rechtwinklig zum Ufer (heutig)…
Unten eine Skizze, um eine Idee zu haben.

palafitte, station lacustre, pilotis .jpg (17867 octets)



Auf einer der Siedlungen konnten wir zweimal zwei rechtwinklig zum Ufer verlaufende Reihen von Pfählen nachweisen...
Siehe Skizze unten

Pfähle

Bei einer anderen Siedlung fanden wir folgende "Struktur": ein eingerammter Pfahl der oben in einem viereckigen Zapfen endete. An diesem Zapfen sass ein horizontaler Balken mit Nute und darüber eine Lage von runden Hölzern...
Siehe Skizze unten

Holzboden

Diese Struktur existiert leider nicht mehr. Obwohl sie sich ca 3 m unter der Wasseroberfläche befand, fiel sie dem Sturm Lothar zum Opfer. Die verbliebenen Überreste wurden durch die Archäologen eingesammelt.

Jahre später wurden unsere Untersuchungen von einer professionell arbeitenden Gruppe (GRAP) übernommen und, dank einer guten logistischen und finanziellen Basis, weiter geführt und verfeinert.
Dabei erwiesen sich unsere Aufzeichnungen, laut Aussagen des Verantwortlichen, als äusserst nützlich. Dank unseren Informationen gelang es dieser Gruppe auch, eine bisher noch nicht vermessene Siedlung aufzufinden.

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